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Mit einem Milchaufschäumer gelingt dir Milchschaum im Handumdrehen! Diese Geräte gibt es als handbetriebene oder elektrische Varianten. Sie müssen nicht viel Geld kosten und sind prima für alle geeignet, die zu Hause nicht mit der Dampfdüse arbeiten können. Allerdings sind nicht alle Geräte gleich gut und produzieren schlimmstenfalls ein eher wässriges und schnell zerfließendes Schäumchen, das man lieber weglässt. Darum stellen wir hier unsere liebsten Milchaufschäumer vor und verraten, was beim Kauf generell zu beachten ist.

Die folgenden Produkte empfehlen und diskutieren wir in diesem Artikel ausführlich:

  • Elektrische Milchaufschäumer (ab 50€)
  • Manuelle Milchaufschäumer (bis 50€)

Severin SM 9684

Preis-Leistungs-Empfehlung "elektrische Geräte"

Senseo Milk Twister

 Von Philips für Design-Fans

Ottoni Fabbrica

Der Mastolatte ist unsere Profi-Empfehlung

Bodum Latteo

Bestseller bei Amazon

Bialetti Tutto Crema

 Hochwertig aus Edelstahl

La Gondola

Batteriebetrieben, keine Empfehlung von uns

Milchaufschäumer: Braucht man so etwas wirklich?!

Jein! Wenn du am liebsten schwarzen Kaffee und Espresso trinkst - also keine Kaffeespezialitäten mit Milch bzw. Milchschaum magst - dann brauchst du auch keinen Milchaufschäumer. Logisch! Genauso wenig werden diese Geräte benötigt, wenn bei dir zu Hause ohnehin ein guter Kaffeevollautomat oder eine Siebträgermaschine steht. Denn sie haben meistens ein Milchschaumsystem oder eine Dampfdüse, mit der man ohnehin den allerbesten Milchschaum herstellen kann. Wie du mit der Dampfdüse richtig umgehst, kannst du übrigens in unserem Milchschaum-Tutorial nachlesen. Unserer Meinung können folgende Personen einen Milchschäumer brauchen

  • Fans von Kaffeespezialitäten mit Milchschaum
  • Liebhaber von Kaffee Signature Drinks und Cocktails
  • Menschen, die weder Kaffeevollautomat noch Siebträgermaschine haben
  • Familien mit Kids, die z.B. auf Babyccino stehen

Du siehst also: Milchschaum braucht man nicht nur für heißen Kaffee! In den angesagten Kaffee Signature Drinks kann er auch auf kühle "Partner" treffen und im Babyccino, eine Art kinderfreundlichem Cappuccino, ist er sogar die Hauptzutat. Auch Kakao schmeckt mit fluffigem Milchschaum gleich doppelt so lecker! Spezielle Milchaufschäumer haben also durchaus eine Daseins-Berechtigung und es gibt Geräte für jeden Geschmack. 

Tipp: Mit unserem kostenlosen Kaffee Brüh-Guide lernst du, wie du deinen Kaffee oder Espresso optimal mit deiner Wunschmethode zubereitest. Jetzt herunterladen

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Milchaufschäumer

Feinporig, sämig und cremig: Milchschaum ist eine Kunst

Entgegen der vielfach verbreiteten Meinung ist guter Milchschaum nicht besonders fest. Im Gegenteil: Zu fester Milchschaum liegt wie eine "Kruste" auf dem Kaffee und fließt nicht mit ihm zusammen in deinen Mund. Er ist eher wie "Bauschaum" und muss separat gelöffelt werden. Dabei rollen sich jedem Kaffeefan die Zehennägel hoch, denn eigentlich soll Milchschaum zusammen mit dem Kaffee schlückenweise eine Symbiose ergeben. Nur so entsteht echter Genuss - Schwarz und Weiß, Kaffee und Milch, das gehört zusammen.

Guter Milchschaum zeichnet sich dadurch aus, dass er bei jedem Schluck Kaffee mitgeht, anstatt in der Tasse hängenzubleiben. Dazu muss er feinporig, sämig und cremig sein - und darf nicht sofort wieder zerfallen. Und all das hinzubekommen ist durchaus eine Kunst! In unserem Milchschaum-Tutorial kannst du genau nachlesen, worauf es bei der Zubereitung ankommt und dir Step-by-Step-Anleitungen holen. Kurz zusammengefasst brauchst du unbedingt kalte Milch, musst die Aufschäumtemperatur beachten (max. 65 °C) und brauchst den passenden Milchaufschäumer! Ein Schneebesen geht zwar auch, doch liefert keine überzeugenden Ergebnisse.

Christian von Happy Coffee beim Milchaufschäumer Test mit der Severin SM 9684

Wodurch sich gute Milchaufschäumer auszeichnen

Milch wird nur zum perfekten Milchschaum, wenn sowohl die Ziehphase als auch die Rollphase gelingen. In der Ziehphase (bis etwa 37 °C) wird Luft in die Milch gepumpt, um die Bläschenbildung anzuregen. Danach geht man in die Rollphase (bis max. 65 °C) über, um den Milchschaum fester und gleichmäßiger zu bekommen. Dazu muss die Milch "Wellen" schlagen, um den fertigen Schaum immer wieder unter die warme Milch zu rollen. Genau diese Arbeitsschritte nimmt dir ein Milchaufschäumer ab. Insgesamt spielen beim Kauf folgende Kriterien eine Rolle:

  • Qualität vom Milchschaum (möglichst feinporig, sämig und cremig) 
  • Fassungsvermögen 
  • Handhabbarkeit und Reinigung
  • Universelle Einsetzbarkeit (z.B. auch zum Milchaufwärmen)
  • Design und Platzbedarf
  • Moderater Preis

Ob der Milchaufschäumer wirklich guten Milchschaum zauberst, kannst du vorher durch Produktempfehlungen und Bewertungen herausfinden. Ansonsten sind die Anforderungen individuell: In Familien wird vielleicht ein Milchaufschäumer gesucht, der besonders viel fasst und auch Milch aufwärmen kann, z.B. für leckeren Kakao. In kleineren Haushalten darf ein Milchaufschäumer nicht viel Platz wegnehmen und für Design Fans muss er ebenfalls gut aussehen. Außerdem dürften Fans von Latte Art besonders hohe Anforderungen an die Ergebnisse haben und sind wahrscheinlich bereit, für einen Milchaufschäumer etwas mehr Geld auszugeben. Was aber alle erwarten, ist natürlich perfekter Milchschaum in möglichst kurzer Zeit und einfaches Handling. Je nachdem, was dir besonders wichtig ist, eignet sich ein handbetriebener oder ein elektronischer Milchaufschäumer. 

Milchschaum

Milchaufschäumer kaufen: Die beliebtesten Modelle

Was soll es sein: Ein handbetriebener oder ein elektrischer Milchaufschäumer? Beide haben ihre Vorzüge, je nachdem was dir bei Milchschaum wichtig ist. Nur von batteriebetriebenen Modellen raten wir eher ab. 

Handbetriebene Milchaufschäumer: Praktisch und günstig 

Einer der klaren Vorteile von Handaufschäumern ist, dass sie völlig ohne Steckdose und Batterien auskommen.Sie bestehen aus einem hitzebeständigen Behälter und einem Deckel, an dem ein Siebstab steckt. Ihn musst du auf und ab bewegen, um deinen Milchschaum per Muskelkraft zu pumpen. Auf den ersten Blick sehen Handaufschäumer einer French Press zum Verwechseln ähnlich. Wem es also auf gutes Design ankommt, der kann z.B. den Bodum Latteo direkt neben die passende French Press in die Küche stellen. Und so klein und kompakt wie die handbetriebenen Milchaufschäumer sind, bekommst du sie wunderbar verstaut und kannst sie sogar auf Reisen mitnehmen.

Abgesehen vom Design sind handbetriebene Milchaufschäumer besonders toll, wenn du sie zum Aufwärmen der Milch direkt auf den Herd stellen kannst. So sparst du dir das vorherige Erhitzen in einem extra Gefäß mit anschließendem Umfüllen. Es gibt sowohl Modelle für Induktionsherde als auch normale Herde - einfach beim Kauf auf die Angaben achten! Gläserne Handaufschäumer dürfen alternativ in die Mikrowelle - was die Temperaturkontrolle etwas schwieriger macht. 

Beliebte Handaufschäumer: Bodum, Bialetti und Cilio

Der Bodum Latteo (etwa 20 Euro) ist einer der beliebtesten handbetriebenen Milchaufschäumer. Er hat eine Glaskanne aus hitzefestem Borsilicatglas und darf laut Hersteller nicht nur in die Mikrowelle, sondern auch auf den Herd. Mit 0,25 Liter ist das Fassungsvermögen eher klein und der Deckel ist aus Kunststoff. Für dasselbe Geld bekommst du den optisch ähnlich aussehenden Bialetti 4410. Er hat ebenfalls eine Glaskanne, aber es passt ein ganzer Liter rein. Laut Hersteller ist dieser Milchaufschäumer aber nur für die Mikrowelle geeignet. 

Wer einen handbetriebenen Milchaufschäumer aus Edelstahl bevorzugt, sollte ganz genau hinsehen. So darf der Soriace (ca. 15 Euro) beispielsweise nicht auf den Herd, obwohl das Kännchen danach aussieht. Der Bialetti Tutto Crema (etwa 20 Euro) hat eine Antihaft-Beschichtung und darf nur auf den normalen Herd. Besonders wertig, mit einem Liter Fassungsvermögen und für alle Herdarten geeignet - inklusive Induktionsherde - ist der Cilio Classic Creamer (etwa 50 Euro). Immerhin: Alle Modelle können in die Spülmaschine!

Zubereitungstipps für den Handaufschäumer

Beachte die richtige Füllmenge anhand der Minimal- und Maximalmarkierungen. Zu wenig Milch schäumt nicht und zu viel davon schäumt über! Außerdem sollte die Milch beim Erwärmen nicht kochen, da sie sonst verbrannt schmeckt und sich schlechter aufschäumen lässt. Wie oft du anschließend pumpen musst, um den Milchschaum zu erzeugen, ist je nach Modell verschieden. Bei manchen reichen 15 Pumpstöße aus, bei anderen können es auch 30 sein. Doch es ist wirklich leicht! Höre einfach mit Pumpen auf, wenn dir der Milchschaum fest genug ist. Du kannst anschließend den Behälter nochmal auf den Tisch klopfen, um grobe Luftbläschen zu lösen. 

Vorteile vom Handmilchaufschäumer 

  • Günstiger Preis 
  • Kinderleichte Handhabung
  • Einfach zu verstauen, da kompakt und klein
  • Robust und leicht zu reinigen, da keine Elektronik verbaut ist
  • Mikrowellen- und herdgeeignete Varianten je nach Geschmack
  • Festigkeit des Milchschaums lässt sich individuell beeinflussen

Nachteile vom Handmilchaufschäumer 

  • Milch muss in einem separaten Arbeitsschritt erwärmt werden
  • Milchschaum machen dauert länger als mit elektronischen Geräten

Elektrische Milchaufschäumer: Perfekter Milchschaum mit Induktion

Für mache Menschen ist so ein handbetriebener Milchaufschäumer einfach zu viel Arbeit und technisch überholt. Für sie kommt ein elektronisches Modell in Frage, bei dem alles auf Knopfdruck funktioniert: Einfach Milch einfüllen, anstellen, kurz warten und fertig. So viel Komfort hat natürlich auch einen etwas höheren Preis. Beliebt und besonders ausgereift sind Induktions-Modelle, die nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren wie der Induktionsherd: Ein Magnetfeld im Sockel der Geräte erkennt den eingesetzten Behälter, erzeugt Energie und wandelt sie zum Erhitzen der Milch in Wärme um. Gleichzeitig treibt das Magnetfeld einen Quirl im Gehäuseinneren zum schnellen Schlagen der Milch an. Solche Induktionsgeräte sind schnell, energiesparend, erhitzen sich kaum und die Milch kann nicht anbrennen. 

Beliebte elektronische Milchaufschäumer: Severin, Philips & Co.

Beim Thema elektrischer Milchaufschäumer landet man wahrscheinlich zuerst bei Severin. Kein Wunder: Die Modelle der deutschen Firma zeigen sich in verschiedenen Warentests immer wieder in Bestform und haben ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. So gibt es z.B. beim Severin SM9684 (etwa 70 Euro) ein tolles Gerät mit 500ml Volumen und Induktionstechnologie. Er kann Milch aufschäumen oder nur erhitzen, selbst Kakao gelingt damit wunderbar. Dabei ist er sehr schnell und lässt sich nach Gebrauch relativ easy auseinander bauen. Dazu nimmt man den Milchtopf und den Rühreinsatz vom Gehäuse ab - prima zum Verstauen in kleinen Küchen - und kann sie per Hand spülen oder in die Spülmaschine packen.

Ein Milchaufschäumer für Profis ist der Gastroback 42360 (etwa 130 Euro): Er hat natürlich Induktionstechnologie, mehrere Temperaturstufen, fasst 0,7 Liter Milch und lässt sich einfach auseinandernehmen. Der Clou sind die zwei Milchschaumstufen: Eine "normale" für Cappuccino & Co. sowie eine weitere für besonders feinen Milchschaum, den man für z.B. für Latte Art braucht. Außerdem hat er sogar eine Kaltschaumfunktion z.B. für Kaffee Cocktails und kühle Signature Drinks! Ein recht ähnlich hochwertiges Modell ist der Ottoni Fabbrica Mastolatte (etwa 100 Euro). 

Optisch ganz anders sieht der Philips Senseo Milk Twister mit seinem cleanen Cocktail Shaker Design aus. Auch hier steckt Induktion drin, allerdings ist der Quirl nicht wie sonst am Boden des Milchaufschäumers, sondern im Deckel verbaut. Es gibt ihn ihn poppigen Farben und er liefert tollen Milchschaum - allerdings darf nur der Deckel in die Spülmaschine. Das Gefäß muss per Hand gereinigt werden. Dennoch zählt er zu einem der beliebtesten Geräte überhaupt!

Zubereitungstipps für den elektrischen Milchaufschäumer

Hierzu gibt es nicht viel zu berichten, da alles auf Knopfdruck abläuft. Doch natürlich solltest du wie sonst auch kalte Milch verwenden, am besten H-Kuhmilch oder Soja-Milch. Und setze auf hochwertige Modelle wie die von uns vorgestellten Milchaufschäumer. Denn billige haben mitunter so viel ungezügelte Power, dass der Milchschaum viel zu fest wird. 

Vorteile vom elektrischen Milchaufschäumer 

  • Schnellste und einfachste Variante, um Milchschaum zu produzieren
  • Milch wird automatisch erwärmt und geschäumt
  • Besonders geeignet für größere Haushalte und Vieltrinker
  • Energiesparend dank Induktionstechnologie
  • Vielseitig einsetzbar, z.B. auch für Milch und Kakao
  • Kaltschaumfunktion praktisch für Kaffee Cocktails & Signature Drinks

Nachteile vom elektrischen Milchaufschäumer 

  • Teurer in der Anschaffung
  • Teilweise schwerer zu reinigen (Auseinanderbauen nötig)

Batteriebetriebene Milchaufschäumer: Mehr schlecht als recht

Sie sind wahrscheinlich die ersten Milchaufschäumer, die am Markt aufgetaucht sind: Die rotierenden Quirls! Sie bestehen aus einem Korpus, an dem ein Metalldraht mit Mini-Quirl befestigt ist. Dank Batterien und einer rotierenden Spule schäumen sie die Milch auf, erwärmen sie aber nicht. Deswegen lohnt sich die zusätzliche Anschaffung eines Milchkännchens, um damit die Milch auf dem Herd zu erhitzen und sie darin anschließend mit dem Quirl schaumig zu schlagen. Achtung: Quirls sind so günstig, weil sie dazu neigen, schnell kaputtzugehen und keine High-Endgeräte sind.

Beliebte batteriebetrieben Milchaufschäumer

Es gibt kaum einen batteriebetriebenen Milchaufschäumer von einem in der Kaffeeszene bekannten Hersteller. Allein diese Tatsache zeigt, dass sie eher Spielereien sind: Die Spule schlägt die Milch nicht wirklich kraftvoll, um perfekten Milchschaum hinzubekommen. Und ein dünner vibrierender Drahtquirl kann von Natur aus nicht extrem langlebig sein... Wer sich trotzdem daran versuchen will: Das Modell von La Gondola (etwa 20 Euro) ist immerhin aus Edelstahl, liegt gut in der Hand und hat einen recht leistungsstarken Motor.

Vorteile vom batteriebetriebenen Milchaufschäumer

  • sehr billig in der Anschaffung
  • sehr platzsparend, da schlank und schmal

Nachteile vom batteriebetriebenen Milchaufschäumer

  • Sehr empfindlich und nicht sonderlich robust
  • Relativ viel Handarbeit zum Aufschäumen nötig
  • Milch muss zusätzlich in separatem Gefäß erwärmt werden
  • Reinigung müßig, da Korpus nicht wasserfest ist
  • Milchschaum gelingt mit handbetriebenen oder elektrischen Milchaufschäumern deutlich besser

Fazit: Ein Milchaufschäumer macht die Arbeit leichter!

Wir empfehlen ganz klar einen handbetriebenen Milchaufschäumer wie den Bodum Latteo oder einen elektrischen Milchaufschäumer wie den Severin SM9684. Von batteriebetriebenen Varianten würden wir eher die Finger lassen, da sie recht schnell kaputt gehen und man sich dann ohnehin ein neues Gerät kaufen muss. Wer noch mehr Tipps zur Zubereitung von Milchschaum sucht: Schaut unbedingt unser Milchschaum-Tutorial an! Es enthält ebenfalls ausführliche Anleitungen für alle Arten an Milchaufschäumern.

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Über die Autorin: Heidi liebt Kaffee, vor allen in Kombination mit einen gesunden Frühstück. Wenn Sie gerade keine Beiträge auf Happy Coffee schreibt, berichtet die Weltenbummlerin auf ihrem Blog meerdavon.com über ihre Reisen.



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