Ein Büro ohne guten Kaffee mit dem entsprechenden Zubehör zur Zubereitung ist wie ein Sommer ohne Eis – unbefriedigend. Denn ein frisch aufgebrühter Kaffee nach der Mittagspause bringt nicht nur neue Energie, er sorgt auch für gute Stimmung und den die Team-Atmosphäre erheiternden Kaffee-Schnack (wie wir hier in Norddeutschland das klönen und tratschen beim Kaffee nennen). Das Kaffeetrinken ist fest in unserer Kultur verankert und darf darum auch im Arbeitsalltag nicht fehlen. Und so findet sich in jedem Büro Arbeitsplatz mindestens eine vor sich hin tröpfelnde Kaffeemaschine.

Hätten ich in meinem Büro nur eine dieser aus altem vergilbtem Plastik dahin tröpfelnden Kaffeemaschinen, wäre das wie ein Sommer mit nur einer Eissorte. Da wir die meiste Zeit des Tages an unserem Arbeitsplatz verbringen, zahlt es sich für die Mitarbeiter-Zufriedenheit aus, qualitativ hochwertigen Kaffee mit dem entsprechenden Zubehör im Büro zu haben. Im Büro von Happy Coffee können wir uns da glücklicherweise nicht beschweren. Denn wir haben immer eine Packung frisch gerösteterHappy CoffeeBohnen da, die wir Portion für Portion mahlen und dann in der French Press aufbrühen oder mit der Siebträgermaschinezubereiten.   

Wie kommt der Kaffee ins Büro?

Oft ist es eine Team-Frage, wie der Kaffee ins Büro kommt. Ähnlich wie in Wohngemeinschaften werden Strichlisten erstellt, die festhalten, wer wann Kaffee gekauft hat oder gar, wer wieviel Kaffee getrunken hat. Oder es werden Kaffeekassen angelegt, in die jeder wöchentlich oder monatlich einen bestimmten Betrag legt. Solche Systeme bergen aber auch ein gewisses Konfliktpotential (ja, Kaffee ist vielen so wichtig, dass man sich darüber streiten kann). Denn während der eine das Gefühl hat, dass immer er den Kaffee fürs Büro kauft, legt der andere Wert auf nachhaltig produzierten Kaffee, während der nächste einfach irgend einen Kaffee bei Aldi aus dem Regal greift. Komplizierter wird es noch, wenn jemand seine alte aber doch geliebte Kaffeemaschine mit ins Büro bringt, die nach genauer Anleitung bedient werden will – woran sich bis ins kleinste Detail natürlich keiner hält.

Um dem vorzubeugen, hilft es, den Weg des Kaffees ins Büro simpler zu gestalten. Das ist ganz einfach durch ein Kaffee-Abo möglich, wie es mehr und mehr kleine Kaffeehändler und Kaffee Startups anbieten. Gerade kleine Röster und Händler, die häufig mit kleinen Kooperativen zusammen arbeiten und ihren Kaffee nicht über die großen Vertriebswege anbieten, können durch den Versand ihres Kaffees eine breitere Kundschaft erreichen. Wer hier für sein Büro ein Abo bestellt, erhält so nicht nur auf leichterem Wege seinen Kaffee, sondern bekommt zudem einen besonderen und qualitativ hochwertigen Kaffee.

Mit einem Kaffee Abo kommt die gewünschte Menge Kaffee in regelmäßigen Abständen wie von Zauberhand ganz alleine ist Büro. Einige Kaffee-Abos, wie etwa dasFlexible Kaffee Abo von Happy Coffee, ermöglichen es zudem, den Liefer-Rhythmus flexibel anzupassen oder auch mal eine Lieferung zu überspringen. So kann etwa in den Sommerferien, wenn die halbe Belegschaft im Urlaub ist, spontan ein längerer Lieferzyklus gewählt oder einfach eine kleinere Menge bestellt oder eine Bestellung ausgesetzt werden. Wie das Abo funktioniert, siehst du im Video:

So braucht niemand mehr Strichlisten führen oder sich über die vom Kollegen wahllos gekaufte Kaffeesorte ärgern. Doch wie handhabt man es am besten mit der Bezahlung oder der Kaffeekasse? Schließlich trinkt nicht jeder gleich viel Kaffee, dann sollte auch nicht jeder den gleichen Anteil bezahlen? Bevor nun ausgeklügelte Wer-hat-wieviel-Kaffee-getrunken-Mess-Systeme konstruiert werden, hier ein paar Infos zur Abrechnung von Kaffee-Kosten im Büro.

Was wollen Mitarbeiter heute?

„Die wollen tolle Büros, die wollen ihren Hund mit bringen und die wollen super Kaffee trinken.“

 

Kaffee im Büro als Betriebsausgabe abrechnen

Kaffee gehört zu unserer Kultur und die Kaffeepause ist fest im Arbeitsalltag verankert. Das erkennt auch das Finanzamt an und so können die Kosten für Kaffee im Büro als Betriebsausgaben abgesetzt werden. Arbeitgeber haben also gute Gründe, den Kaffee für ihre Mitarbeiter einfach als Abo ins Büro zu bestellen und die Kosten dann als Betriebsausgaben abzusetzen. So machen sie nicht nur ihren Angestellten eine Freude, sondern sorgen auch dafür, dass der Kaffee im Büro nicht zu Diskussionen führt, sondern allein zu einer wachen und kommunikativen Arbeits-Atmosphäre beiträgt.

Gehört die Kaffeepause zur Arbeitszeit?

Auch wenn so eine Kaffeepause gut für die Stimmung im Team ist und also einen gewissen Mehrwert für die Arbeit bietet, gilt sie offiziell als Pause, die von der Arbeitszeit abgezogen wird. Anders verhält es sich, wenn du deinen Kaffee während der Arbeit am Arbeitsplatz trinkst. Viele Arbeitgeber nehmen es hier aber nicht so ernst, wenn ihre Mitarbeiter sich hin und wieder bei einer Tasse Kaffee austauschen, denn sie wissen, dass dies der Arbeits-Kultur gut tut und gerade in der Kaffeepause häufig wichtige Informationen ausgetauscht werden. In Finnland – dem Land mit dem pro Kopf höchsten Kaffeekonsum – wird die Kaffeepause sogar ganz offiziell als wichtiger Teil der Arbeit anerkannt. Dort hat jeder Angestellter das Recht, zweimal pro Tag eine viertelstündige “Kaffeepausi” einzulegen.

Kaffee per Abo ins Büro – die Vorteile im Überblick

Es gehen also einige Vorteile damit einher, sich den Kaffee entspannt mit einem Abo ins Büro liefern zu lassen. Hier die Vorteile im Überblick:

  • Strichlisten Adé: mit dem Flexi-Abo kommt immer die richtige Menge Kaffee zur gewünschten Zeit ins Büro
  • Qualitativ hochwertiger Kaffee: kein Streit mehr um die Kaffeesorte, denn bei hochwertigem Kaffee können sich sicher alle einigen
  • Nachhaltig und Fair: gerade die kleinen Kaffeehändler, die Kaffee-Abos anbieten, arbeiten meist mit Kooperativen zusammen, von denen sie ihren Kaffee fair beziehen
  • Kosten sparen: die Kosten für den Kaffee im Büro können von den Steuern abgesetzt werden
  • Zufriedene Mitarbeiter: keine Diskussionen um die Kaffeekasse und immer guter Kaffee im Büro

 ***
Über die Autorin: Mit Latte Macchiato aus dem heiß geliebten Porzellan-Espressokocher beginnt für Deva ein guter Start in den Tag. Sie hat Philosophie und performative Kunst studiert und lebt und arbeitet in Hamburg. Neben Kaffee interessiert sie gesunde Ernährung, Tanzen und Surfen.


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