Faire Mode bzw. Fair Fashion ist ein Überbegriff für fair produzierte und gehandelte Bekleidung. Innerhalb dieser Bewegung gibt es diverse Initiativen, Labels und Siegel, die ähnliche Ziele verfolgen: Kleidung in den Handel zu bringen, die gerecht produziert und gehandelt wurde. Dazu zählen die Arbeitsbedingungen, unter denen die Textilien hergestellt werden, sowie die dafür gezahlten Löhne. Manchmal wird faire Mode auch als „Green Fashion“, „Eco-Fashion“ oder „Bio-Mode“ bezeichnet. Hier wird Wert auf gesundheitsfreundliche Rohstoffe gelegt: Zum Beispiel natürlich behandelte Bio-Baumwolle anstelle synthetischer, und toxisch gefärbter Fasern. Optimal wäre natürlich, beides unter einen Hut zu bringen: Gerechte Produktion und Handel sowie ökologische Rohstoffe. Moderne faire Mode kann das, und muss dabei nicht mal teuer sein! Wir zeigen hier, was die einzelnen Siegel bedeuten und stellen euch unsere liebsten Labels vor.

Faire Mode: Unterschiedliche Siegel mit ähnlichen Zielen

Siegel wirken für den Verbraucher immer als eine Art Qualitätssignal, das für bestimmte Ziele steht. Im Fall der fairen Mode soll es für die angesprochenen fairen Produktions- und Handelsbedingungen sowie idealerweise für die Güte der eingesetzten Materialien bürgen. Der Konsument kann dem Siegel dann vertrauen, ohne selbst nachprüfen zu müssen, ob eine Modemarke den hohen Ansprüchen auch tatsächlich genügt. Denn dazu wäre er wohl auch kaum in der Lage. Doch sind es die Siegel bzw. die dahinter stehenden Initiativen?

Fair Wear Foundation: Der Vorreiter mit Kritikpotenzial

Die Non-Profit-Organisation Fair Wear Foundation war eine der ersten Stiftungen ihrer Art, die sich für faire Mode einsetzten. Ihre Mitglieder sind Firmen und Marken in der Textilbranche, die für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen eintreten wollen. Mit über 80 Mitgliedsfirmen und 120 Marken ist die Stiftung in 15 Produktionsländern in Asien, Europa und Afrika aktiv. Das FWF-Siegel soll in erster Linie faire Produktionsbedingungen (z.B. gerechte Löhne und Arbeitszeiten, Mitspracherechte, keine Kinderarbeit) sicherstellen. Doch seit dem Takko-Skandal im Jahr 2012 stand das Siegel auch in der Kritik, da Transparenz nicht immer gewährleistet werden kann.

Faire Trade Fashion: Faire Mode mit dem Fairtrade Siegel

Ziel von Fairtrade und allen zugehörigen Organisationen ist die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Arbeitern und Bauern in armen Anbau- und Produktionsländern. Bekannt sind hauptsächlich Fairtrade-Kaffee und Fairtrade-Bananen, über die wir bereits eine Kritik verfasst haben. Bei Fairtrade Fashion handelt es sich um Bekleidung, die ebenfalls die Fairtrade-Standards vertritt. Nur dann darf der Bekleidungshersteller das Siegel verwenden. Bei Fairtrade Fashion geht es darum, Kleidung aus zertifizierten Stoffen (z.B. 100% Bio-Baumwolle) anzubieten und für gerechte Löhne sowie Aus- und Weiterbildungschancen zu sorgen. Für den „Fairtrade Textile Standard“ müssen alle Stufen der Supply Chain in der Textilproduktion zertifiziert sein.

Faire Mode mit dem Fairtrade Siegel(1) Fair Wear Foundation, (2) Fairtrade, (3) Global Organic Textile Standard, (4) Oeko-Tex Standard 100

Global Organic Textile Standard (GOTS): Der Garant für Bio-Textilien

Wer faire Mode aus Naturfasern produzieren will, kommt am Global Organic Textile Standard (GOTS) nicht vorbei. Er wurde 2008 von vier großen Mitgliedsorganisationen aus Deutschland, England, Japan und den USA gegründet – die in ihren Ländern die Standards einer umweltverträglichen und verantwortungsvollen Textilproduktion prägen. In Deutschland steckt z.B. der Internationale Verband der Naturtextilienwirtschaft (IVN) dahinter. GOTS legt Kriterien fest, die faire Mode auf jeder Herstellungsstufe erfüllen muss. Wesentlich ist dabei, dass die Textilien mindestens zu 70% aus Naturfasern bestehen. Soll der Zusatz „Bio“ mit auf dem Etikett stehen, müssen es sogar 95% sein. Auch Arbeitsstandards werden mit erfasst; der Fokus liegt allerdings tatsächlich auf der Qualität der eingesetzten Textilien. Insgesamt genießt GOTS ein sehr hohes Ansehen, da er als sehr umfassender Standard gilt.

Oeko-Tex Standard: Textiles Vertrauen im Bezug auf Schadstoffe

Den meisten dürfte dieses Siegel aufgrund des Slogans „Textiles Vertrauen“ bekannt sein. Gerade in Deutschland genießt er hohes Ansehen und prangt in einigen Kleidungsstücken. Der sich dahinter verbergende „Oeko-Tex Standard 100“ soll gewährleisten, dass auf keiner Verarbeitungsstufe der Textilproduktion – weder beim Hauptrohstoff wie Baumwolle, noch bei Zwischenprodukten wie Knöpfen oder Garnen noch beim Kleidungsstück als Endprodukt – viele Schadstoffe zu finden sind. Das können z.B. Formaldehyd, Pestizide und krebserregende bzw. allergieauslösende Farbstoffe sein. Gänzliche Schadstofffreiheit kann aber nicht gewährleistet werden, da man mit Grenzwerten arbeitet. Diese fallen je nach Produktklasse (z.B. Artikel für Babys und Kleinkinder vs. Dekomaterialien) unterschiedlich hoch aus.

Das waren nur einige Siegel, die sich um faire Mode bemühen. Alle liefern gute Signale, dass man beim Einkaufen zugreifen kann. Doch eine 100%-Garantie, dass alles komplett vor zugeht, kann wohl niemand liefern. Daher ist immer auch gesunder Menschenverstand angebracht: Wenn ein T-Shirt nur 5 Euro kostet – wie fair sollen dann die Löhne bei der Produktion und die eingesetzten Materialien sein?!

Eine Baumwollpflanze
Eine Baumwollpflanze – hoffentlich organic (Foto: Hans via Pixabay)

Warum faire Mode? Einige Beispiele aus der Praxis

Schön und gut. Doch warum das Ganze? Falls dich faire Mode noch nicht ganz überzeugt, haben hier zwei Praxisbeispiele mit Videomaterial – die Fair Fashion eine eindeutige Daseinsberechtigung verleihen.

Bio-Baumwolle: Sauber in Anbau und Produktion

Ein Rohstoff, der in der Textilindustrie besonders häufig verwendet wird, ist Baumwolle. Was die wenigsten dabei wissen: Angebaut wird der Rohstoff in erster Linie von kleinen Bauern und nicht etwa auf großen Plantagen. Außerdem gibt es extreme Qualitätsunterschiede: Ein Großteil der Baumwolle ist genmodifiziert (GMO) und wird mit Pestiziden und Schadstoffen behandelt. Diese verunreinigen nicht nur das Produkt, sondern beeinträchtigen die Gesundheit der Baumwoll-Bauern und letztlich der Konsumenten. „Sustainable Cotton“ enthält wenig Pestizide und Schadstoffe, aber nur „Organic Cotton“ ist komplett sauber. Davon gibt es sehr wenig. Faire Mode setzt deswegen mit Siegeln wie GOTS und Oeko-Tex bereits am Rohstoff an. Fairtrade Fashion will mit Einbezug der Arbeitsbedingungen noch weiter gehen.

Die Fairtrade Fashion Standards für fair produzierte und gehandelte Baumwolle zielen auf mehrere Ebenen ab. Zunächst sollen die Baumwollbauern einen stabilen Mindestlohn für ihre Baumwolle erhalten, ungeachtet etwaiger Schwankungen auf dem Markt. Bei Engpässen erfolgt eine Vorfinanzierung des Saatguts; pro Kilo Fairtrade Baumwolle wird eine zusätzliche Prämie in Höhe von 5 US-Cent gezahlt. Sie kann für Projekte wie den Bau von Schulen oder Krankenhäusern eingesetzt werden. Gleichzeitig sollen die Produktionsarbeiter von den Fairtrade-Standards profitieren. Ausschlaggebende Merkmal sind das Verbot von Kinderarbeit und Zwangsarbeit, Möglichkeiten zur Weiterbildung, Versammlungsfreiheit, Sicherheit am Arbeitsplatz und Gesundheitsvorsorge. Eines der ersten Labels, die Fairtrade zertifizierte Baumwolle verwendeten, ist prAna. Im folgenden Video nimmt dich die Marke mit auf die Baumwoll-Felder.

Fashion Revolution Day: Bewusstsein schüren für eine faire Produktion

In Bangladesh gibt es über 5000 Textilfabriken. Die dortigen Arbeitszustände sind menschenunwürdig und teils hochgradig gefährlich. So kamen bei einem Feuer in einer Textilfabrik in Dhaka am 24.4.2013 über 1.000 Menschen ums Leben – so etwas wie Sicherheitsbestimmungen gab es nicht. Ein Ende solcher Vorfälle ist nicht in Sicht: Erst im Juli 2017kam es wieder zu einem Unglück in der marodesten und zugleich billigsten Nähstube der Welt, weil ein Dampfkessel explodiert war. Faire Mode ist also nicht nur eine Frage des Gewissens – es geht um Menschenleben. Die vermeidbaren Unfälle in Bangladesh & Co. waren Gründungsgrund für den Fashion Revolution Day,mit dem sich die Modeindustrie für mehr Fairness einsetzt. Ziel: Humanressourcen, Umwelt, Kreativität und Profit müssen gleichermaßen hoch bewertet werden. Das Board der gemeinnützigen Gesellschaft besteht aus führenden Szene-Persönlichkeiten und arbeitet mit vielen Fair Fashion Organisationen  (z.B. Clean Clothes Campaign, GOTS, Textile Exchange) zusammen.

„Wer macht Deine Kleidung?“ Diese Frage, sollte sich jeder stellen, bevor er eine Kaufentscheidung trifft. Fashion Revolution will bei den Konsumenten dafür ein Bewusstsein schaffen und zum Nachfragen anregen. Jährlich findet dazu am 24. April, dem Jahrestag des größten Unglücks in Bangladesch, der Fashion Revolution Day statt. Fashionistas zeigen sich dann unter dem Hashtag #insideout auf Social Media mit links herum getragener Mode, um auf deren Produktion aufmerksam zu machen. Es gibt Upcycling und Shopping Tipps sowie Panel-Diskussionen zu Zukunft der Industrie. Wer sich darunter noch nichts vorstellen kann: Unbedingt die folgende Dokumentation ansehen!

Faire Mode: Eine kleine Auswahl an Labels und Shops

Billigmode, die unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt wird, boomt weiterhin und gerade in Deutschland ist der Markt noch längst nicht gesättigt. Vor allem bei der jüngeren Kundschaft, die mit einem kleinen Budget trotzdem stylisch aussehen will, sind Modediscounter wie Primark und Gina Tricot beliebt wie nie. Diese Zielgruppe ist bereit, einen guten Teil ihres knappen Gelds für Kleidung auszugeben. Doch egal, wie alt und solvent man ist: Fashion muss mehr als nur schön sein. Das wird spätestens dann klar, wenn Fabrikarbeiter wie im Jahr 2014 bei Primark geschehen, auf den Etiketten Hilferufe in die Kleidung nähen.

Hippe Labels für faire Mode

Es ist ein Irrglaube, das faire Mode extrem viel kostet. Die folgenden Beispiele treten den Beweis an! Also lieber weniger kaufen, aber dafür mit guter Qualität und gutem Gewissen!

Armed Angels

Armed Angelsist ein Modelabel aus Köln, das nachhaltig produzierte Urban Wear produziert. Ökologischer und fairer Handel ist einer der Grundsätze, nachdem sich die Macher richten. Genauso wie das Prinzip, dass faire Mode und Style sich nicht widersprechen müssen. Die hippen Kölner stehen für eine faire Entlohnung der Produzenten, das Verbot von Kinderarbeit und gerechte, soziale und sichere Arbeitsbedingungen ein. Zudem unterstützt Armed Angels den nachhaltigen Anbau von Bio-Baumwolle. In unserem Artikel über Armed Angels erfährst du noch mehr.

Grüne Erde

Hinter Grüne Erde – einer Marke für Möbel, Schlafprodukte, Heimtextilien und Accessoires – verbergen sich drei Österreicher Idealisten, die sich seit den 68ern für nachhaltiges Wirtschaften und ein ökologisch verantwortungsvolles Leben einsetzen. Sie gründeten ihr Label allein aus Überzeugung, dass man sich nur gute Dinge ins Haus holen sollte – und kamen dabei völlig ohne externe Finanzierung aus. Heute hat das mehrfach ausgezeichnete Unternehmen über 400 Mitarbeiter und sogar einige Stores! Ein Großteil der Produkte, wie z.B. die Matratzen und Möbel, werden selbst produziert. Und mittlerweile werden auch Naturkosmetik und faire Mode verkauft.

Yesterday. Waiting for Mummy. "Grüne Erde" Store. Nürnberg. #nürnberg #grüneerde #mangocommitted #escada

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Kuyichi

Besonders für Jeans werden bei der Herstellung giftige Färbemittel eingesetzt. Hier ist das Potenzial für faire Mode besonders groß, und Kuyichihat es angepackt. Nach Einblicken in die Baumwoll-Industrie in Peru, die sie mit der starken Umweltverschmutzung und Armut regelrecht schockte, verschrieben sich die Gründer der Bio-Baumwolle und der zu 100% organischen Jeans. Die ist zeitlos, hält ewig und kostet genauso viel wie die Modelle von Lewis & Co. So geht faire Mode! Mittlerweile gibt es Kuyichi sogar bei Amazon.

How it's made… Our Chelsea jacket #denim #organic #gots #brand #kuyichi #jacket #indigo

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Manomama

Ökologisch korrekte Kleidung, made in Germany – das bekommt man bei Manomama. Das Augsburger Unternehmen hat es vor allem durch die tatkräftige Initiative von Gründerin Sina Trinkwalder zu überregionaler Bekanntheit geschafft. Fair produzierte Kleidung aus Bio-Baumwolle, dazu die Belebung alter brachliegender Textilstandorte und Chancen für Langzeitarbeitslose und schwer Vermittelbare sind die Grundpfeiler, für die Manomama steht. Der Mensch war bei der Gründung des Unternehmens immer im Mittelpunkt – und die großartige Erfolgsstory inklusive des Deutschen Nachhaltigkeitspreises folgte. Hier stellen wir euch Manomama noch genauer vor.

Thokk Thokk

Hinter dem Münchner Label mit dem lustigen Namen steht ein Designer mit der Liebe für minimalistisches Design. Als seine ersten grafischen Entwürfe vor gut 10 Jahren sehr gut ankamen, wurde ein eigenes Unternehmen draus – das eng mit internationalen Künstlern zusammenarbeitet. Thokk Thokkversucht, so viel wie möglich selbst herzustellen. Alles was ausgelagert wird, geschieht unter fairen Bedingungen. Es wird immer Bio-Baumwolle verwendet, die Verpackungen bestehen aus PVC-freiem Plastik und geliefert mit mit CO2-Ausgleich. Hier denkt man faire Mode bis zum Ende und steckt Liebe ins Detail. Ach ja, und gut aussehen tut es obendrein! Thokk Tokk verkauft ebenfalls über Amazon.

Veja

Faire Mode schön und gut. Aber faire Schuhe?! Klingen irgendwie nach Jesus-Latschen, oder? Das es anders geht zeigt uns das französische Label Vejamit coolen Öko-Sneakers im Retro-Look. Sie werden unter fairen Bedingungen hergestellt und bestehen z.B. aus Bio-Baumwolle aus Brasilien, umweltfreundlichem Naturkautschuk und pflanzlich gegerbtem Leder. Weil die Erzeuger dieser Rohstoffe über dem Weltmarktpreis bezahlt werden, können sie davon leben und sich traditionellen Anbaumethoden widmen. Wer jetzt einen hohen Preis für das Endprodukt vermutet, täuscht sich: Ein paar Veja Sneakers kosten um die 100 Euro. Es gibt sie in verschiedenen Designs zum Beispiel bei Amazon.

Online Shops für faire Mode

Du willst nicht nach einzelnen Labels suchen, sondern dich beim Suchen inspirieren lassen? Dann sind die folgenden Online Shops bestimmt etwas für dich, die faire Mode von diversen Labels anbieten.

Amodini

Amodiniist ein Onlineshop für Fair Fashion, Accessoires und Home Decor von zwei Hamburger Unternehmerinnen, die wir hier im Interview vorgestellt haben. Gehandelt wird nach dem Fairtrade-Grundsatz „Trade not Aid“ und mit stylischen Produkten gezeigt, dass das Öko-Image fair gehandelter und produzierter Kleidung obsolet ist. Schöne Objekte für das Zuhause komplettieren den Shop, der sich mit seiner Initiative vor allem für die Förderung von kunsthandwerklich tätigen Frauen in Indien und Afrika einsetzt.

Avocado Store

Als einer der größten Onlineshops für faire Mode & Co. steht der Avocado Store für einen grünen Lifestyle. Er verkauft z.B. die oben genannten Labels, aber noch viele mehr. Wenn es irgendwo eine neue hippe Kleidungsmarke im Fair Fashion Cosmos gibt, dann wird sie hier wahrscheinlich als erstes gefeatured. Damit ein Produkt aufgenommen wird, muss es Nachhaltigkeitskriterien erfüllen. Übrigens führt der Avocado Store auch eine große Auswahl an veganer Kleidung komplett ohne tierische Materialien.

Bleed Clothing

„We Bleed for Nature.“ Das ist das Motto vom Bleed, einem Online Shop, der sich zu 100% in Familienbesitz befindet. Dahinter steckt die Überzeugung für umweltfreundliche Rohstoffe und faire Produktionsbedingungen. Bleed verkauft nicht nur faire Mode von anderen Labels, sondern hat auch eine Eigenmarke im Programm. Dabei sind z.B. T-Shirts, die zu 100% aus Kork bestehen!

Fairmondo

Den Großen wie Amazon & Ebay den Kampf ansagen – mit diesem Vorhaben ging Fairmondo als fairer Marktplatz an den Start. Neben fairer Mode werden weitere faire Produkte aus allen Bereichen angeboten, von Lebensmitteln bis hin zum Möbelstück. Doch auch „normale“ Dinge finden sich im Sortiment von Fairmondo. Für sie wird ein „faires Prozent“ an Transparency International gespendet, eine Aktion die sich für faires Wirtschaften einsetzt. Übrigens: Tauschen und Schenken geht auch! Denn Wiederverwenden gehört ebenfalls zu einem nachhaltigen Lebensstil.

Greenality

Mit kleinen Dingen Großes bewirken. Aus diesem Beweggrund entstand das Fair Fashion Label Greenality, nachdem die Gründer vergeblich auf der Suche nach einem fairen T-Shirt waren. Im eigenen Unternehmen stehen die Werte „fair“, „organic“ und „attitude“ ganz oben. Gute Laune und Style, mit gutem Gewissen! Neben dem eigene Label werden heute online noch viele andere Marken für faire Mode vertrieben.

Blumenkind
Blumenkind und Naturliebhaber? Dann sollte deine Mode fair sein (Foto: Free-Photos via Pixabay)

Faire Mode ist liebenswert!

Wir hoffen, dich für faire Mode begeistern zu können. Und falls du für das Thema nun Feuer und Flamme bist, dann können wir dir die folgenden Player im Fair Fashion Himmel ebenfalls ans Herz legen:

Genau wie es inzwischen Slow Food als Gegenbewegung zur Fast Food-Kultur gibt, so ist die Discounter-Mentalität in der Mode hoffentlich bald passe. Faire Mode und Slow Fashion geben der Kleidung ihre Würde zurück, und das was sie am besten kann: Guten Style. Denn der funktioniert sowieso nur, wenn auch das Gewissens mitspielt.

Titelbild: cunconvia Pixabay

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Über die Autorin: Heidi liebt Kaffee, vor allen in Kombination mit einen gesunden Frühstück. Wenn Sie gerade keine Beiträge auf Happy Coffee schreibt, berichtet die Weltenbummlerin auf ihrem Blog meerdavon.com über Ihre Reisen.


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