Regelmäßige Happy Coffee Leser wissen, dass wir uns für nachhaltigen Lifestyle, gesunde Ernährung und verantwortungsvollen Genuss interessieren. Unser Hauptaugenmerk ist und bleibt aber der Kaffee. Und auf der Suche nach dem besten Kaffee der Welt verschlug es uns – Happy Coffee Gründer Christian und seine Frau Heidi – unlängst auf eine Kaffeereise nach Costa Rica. Warum gerade in diesen zentralamerikanischen Staat? Die Lage zwischen dem karibischen und pazifischen Meer, atemberaubende Landschaften und Anbaubedingungen suchen ihresgleichen. Zur Einstimmung noch ein paar Fakten:

  • Über 400 Millionen Kaffeebäume gibt es in Costa Rica, einem Land mit 3,7 Millionen Einwohnern. Das heißt, es kommen über 100 Kaffeebäume auf einen Einwohner!
  • In Costa Rica wird vor allem Arabica Kaffee angebaut, die Bohne für den besonders guten Geschmack.
  • Das lateinamerikanische Land ist klimatisch sehr komplex: Von den flachen, tropisch-heißen Küstenregionen bis ins Hochland unterscheidet man sieben Klimazonen!

Das klingt doch für Kaffeefreunde sehr spannend. Und war für uns Grund genug, Costa Rica genauer anzusehen. Hier lassen wir das Erlebte noch einmal Revue passieren.

Christian von Happy Coffee in Costa Rica auf Kaffeetour

Christian von Happy Coffee in Costa Rica auf Kaffeetour

Costa Rica: Auf Kaffeereise im Land von Arabica-Spitzenkaffee

Als Kolumbus zu Beginn des 15. Jahrhunderts an der „reichen Küste“ vor Anker ging, gab es hier noch keinen Kaffee. Erst vor rund 250 Jahren wurden die ersten Pflanzen von Kuba nach Costa Rica eingeführt. Die Regierung bot allen Interessierten günstiges Land an, um den Kaffeeanbau zu etablieren. Und der Plan ging auf! Denn Costa Rica mauserte sich zum ersten zentralamerikanischen Staat, der Kaffee zu kommerziellen Zwecken anbaute, produzierte und dadurch Innovationen im Bereich Züchtung und Anbau stark vorantrieb. Heute findet man deswegen Hochleistungsbetriebe, die trotz großer Anbaumengen eine gleichbleibende Qualität gewährleisten können. Unter den Kaffeeländern ist Costa Rica zwar nicht besonders groß, aber extrem effizient: Mit durchschnittlich 1.600 kg Kaffee pro Hektar werden die höchsten Ernteerträge weltweit erzielt. Kein Wunder, dass Kaffeereise Fans hierher kommen – es gibt eine Menge zu sehen.

Kaffeefarm in Costa Rica

So sieht eine typische Kaffeefarm in Costa Rica aus (Foto: TMF-ASSO via Pixabay)

Kaffeeanbau in Costa Rica konzentriert sich auf die Landesmitte

Insgesamt konzentriert sich der Kaffeeanbau in Costa Rica auf die Zentralregion in der Landesmitte. Im dortigen Hochland sind die klimatischen Bedingungen perfekt: Es ist immer feucht-mild und die Temperaturen bewegen sich durchschnittlich um die 17 bis 22°C. Obwohl es eine Regen- und Trockensaison gibt, schwanken die Niederschlagsmengen im Bergland nicht so sehr wie im Rest des Landes – es regnet eigentlich immer viel. Das kühle Klima und speziell die kühlen Nächte tragen zu einem langsameren Wachstum der Kaffeebäume bei. Die Kaffeekirschen haben so mehr Zeit zum reifen und können einen intensiveren Geschmack bekommen. Das wiederum führt zu einer besseren Ausbildung der vielen Aromen in der Kaffeebohne. Nicht umsonst gehört Costa Rica Kaffee zu den Besten weltweit.

Kaffeekenner schwören auf Qualitätskaffee aus Costa Rica, bei dem es sich in erster Linie um Arabica-Bohnen handelt. Über 300 unterschiedlicher Arabica-Sorten stammen von hier! Dabei erfreut sich der Tarrazu trotz eines beachtlichen Preises besonderer Beliebtheit; doch auch die Region Tres Ríos (Cartago) und das West Valley liefern Spitzenprodukte. Viele Kaffees werden übrigens mit der Abkürzung „SHB“ für „Strictly Hard Bean“ markiert. Diese Kennzeichnung verweist auf Bohnen, die über 1200 Meter über dem Meeresspiegel gewachsen sind und soll Hochlandkaffee besonders auszeichnen. Insgesamt stammen mehr als zwei Drittel des Costa Rica Kaffees aus solchen Höhenlagen.

Kaffee aus Costa RicaKaffee aus Costa Rica: Café Britt Tarrazu, Grüne Tarrazu-Bohnen zum Selberrösten, Café Britt Tres Ríos, Tierras Volcanicas Naranjo (West Valley)

Robusta Bohnen? Sind in Costa Rica per Gesetz verboten!

Kaffee aus Costa RicaAuf einer Kaffeereise in Costa Rica trifft man viele Fans. Und zwar nicht nur, weil costaricanischer Kaffee fein-würzig schmeckt, mit einer natürlichen Säure und einem angenehm süßen Nachklang. Ein weiterer Grund ist, dass man automatisch Arabica bekommt! Denn der Anbau von Robusta, der zweiten weltweit wirtschaftlich bedeutenden Kaffeesorte, ist in Costa Rica hochoffiziell verboten. Somit möchte man die Exportqualität und die Jahresabsätze garantieren. Selbst in einem aktuellen Referendum konnte am strikten Robusta-Bann nicht gerüttelt werden.

Und so gilt Costa Rica gilt als eines der Länder mit dem höchsten Qualitätsanspruch an Kaffee. Für den Verbraucher wird das mit der SHB-Kennzeichnung für Hochland-Kaffee deutlich, wo die Rohbohnen besonders geschmackvoll gedeihen. Außerdem sorgen strenge Auflagen zum Schutz von Umwelt und Grundwasser – trotz großer Anbaumengen und mit Hochtechnologie ausgerüsteten Betrieben – dafür, dass in Costa Rica nicht der gleiche Raubbau betrieben wie zum Beispiel in Brasilien.

Neben den Großplantagen gibt es in Costa Rica eine Vielzahl an kleinen Farmen, die von privater Hand gemanagt werden und mit der Tradition des Landes eng verwurzelt sind. Eine davon ist die Plantage von Don Juan im Hochlandgebiet Monteverde. Sie haben wir uns auf der Kaffeereise für einen Besuch herausgepickt.

Zu Besuch auf der Plantage von Don Juan in Monteverde

Wer eine Kaffeeplantage in Costa Ria besuchen will, hat die Qual der Wahl. Soll man zu Café Brittgehen, einer der größten? Zur eleganten Finca Rosa Blanca, wo man sogar Kaffee-Flitterwochen verbringen kann? Zum beliebten Doka Estate? All diese Kaffeeplantagen sind von der Hauptstadt San José gut erreichbar. Wir sind auf unserer Kaffeereise allerdings etwas weiter gefahren – in die Nebelwälder von so Monteverde. Dort kann man sich nicht nur ein Bild vom Kaffee-, Kakao- und Zuckerrohranbau machen – sondern gleichzeitig die ganz spezielle Flora und Fauna bestaunen. Denn viele Tiere von Costa Rica leben nur hier.

So stießen wir nun auf die kleine Don Juan Kaffeeplantage in Santa Elena im Gebiet Monteverde. Der Namensgeber Don Juan ist übrigens stolze 70 Jahre alt und hält seine Plantage komplett in privater Hand. Um davon leben zu können, hat er sich neben dem Kaffeeanbau ein zweites Standbein aufgebaut: Bei Kaffeetouren können Kaffeeliebhaber erfahren, wie der Hochlandkaffee auf der Plantage, die auf 1.300 Meter Höhe liegt, angebaut wird. Seinen Kaffee in den Sorten „Dark“, „Light“, „Expresso“ und „Mixed“ bietet Don Juan außerdem in einem Onlineshop an, der von seinem Unternehmen selbst betrieben wird.  Und neben Kaffee baut der pfiffige Don Juan auch noch Kakao und Zuckerrohr an – doch das Hauptgeschäft ist und bleibt der Kaffee.

Kaffeereise Costa Rica - Säcke

In Costa Rica wachsen Mischkulturen – z.B. Kaffee und Zuckerrohr – an einem Ort

Die Kaffeebäume: Kleine Sensibelchen und ihre Kirschen

Auf der Kaffeeplantage von Don Juan bekommt man den Weg des Kaffees – vom Baum bis zur Röstung – direkt am lebendigen Beispiel erklärt. Zunächst werden die Kaffeebäume gezüchtet, danach wird der Baum eingepflanzt. Die 4 Jahre, die der Baum braucht, bevor die Früchte geerntet werden kommen, sind die kritischsten. Während dieser Zeit muss der Kaffeebaum gehegt, gepflegt und genährt werden. Er darf weder zu viel Sonne, noch zu viel oder zu wenig Regen abbekommen. Das gelingt durch Mischkulturen: Höhere Bäume schützen mit ihrem Laubdach die niedrigeren Kaffeepflanzen und sorgen außerdem für einen nährstoffreichen Boden.

Wenn es dann soweit ist, werden die Kaffeekirschen geerntet. In jeder Frucht, also in jeder Kaffeekirsche, sind normalerweise zwei Bohnen enthalten. Fun Fact: Unser Tourguide ließ uns Kaffeekirschen pflücken. Drückt man sie aus und steckt sie sich übermütig in den Mund, schmecken sie schleimig-süß. Keineswegs unangenehm! Quetschartige Geräte lösen die Bohnen von den Kirschen. Heutzutage wird aus getrockneten Kaffeekirschen sogar Limonade oder Kaffee-Tee gemacht – ein weiterer nachhaltiger Schritt.

Heidi von Happy Coffee pflückt Kaffeekirschen

Heidi von Happy Coffee pflückt Kaffeekirschen

Die Ernte: Per Hand

Die Kaffee-Kirschen werden bei Don Juan von Hand geerntet. Die sogenannten „Picker“ sind Billiglöhner und kommen meistens aus Nicaragua. Bezahlt werden die Picker pro Lata – das ist eine Metallbox, deren Norm vom Staat festgelegt wird. In eine Lata passen um die 30 Pfund Kaffeekirschen hinein, pro Tag schaffen die Picker ungefähr fünf bis acht Latas. Pro Lata erhält ein Arbeiter zwischen 2 und 3 US-Dollar, manchmal auch  €3,50. Das Handpflücken hat übrigens den Vorteil, dass nur reife Früchte geerntet werden.

Kaffeekirsche

Eine Kaffeekirsche enthält in der Regel zwei Bohnen

Die Trocknung: Einmal Sonne bitte

Die noch grünen Bohnen werden danach zwei Wochen in der Sonne getrocknet, danach noch einmal fünf Wochen im Jutesack. Erst dann ist die Bohne so beschaffen, dass die äußere Schale- auch Pergamenthülle genannt – entfernt werden kann. Bei unserem Besuch bei Don Juan liefen wir zwischen den sonnengetrockneten Bohnen umher und durften selbst einmal versuchen, die Hülle abzulösen. Ein kurzes Schnippen mit dem Finger – und schon hat man das Häutchen von der Bohne getrennt. Auf der Plantage übernehmen diesen Prozess natürlich Maschinen.

Im nächsten Schritt werden die Bohnen nach ihrer Größe sortiert. Auch dies erfolgt wieder maschinell: Zu kleine Bohnen fallen buchstäblich durchs Raster. Die großen Bohnen werden selektiert, damit sie als ganze Bohnen verkauft werden können, die kleineren Bohnen werden für die Mahlung beiseite gelegt. Nun sind die Bohnen bereit für die Röstung.

Kaffeebohnen beim Trocknen und nach dem Häuten

Kaffeebohnen beim Trocknen und nach dem Häuten

Die Röstung: Wenn es kracht

Im Trommelröster werden die Kaffeebohnen zwischen 12 und 18 Minuten geröstet. Die ersten zehn Minuten davon werden die Kaffeebohnen einfach nur erwärmt. Irgendwann brechen die Bohnen das erste Mal, wenn sie unter der Hitze rösten und erste Aromen herausbilden. Man nimmt den sogenannten „First Crack“ als deutliches Knacken wahr. Ab dann muss alle zehn Sekunden probiert werden, ob die Bohnen dem richtigen Röstgrad entsprechen. Spätestens nach dem „Second Crack“ müssen sie aus dem Röster: Dann haben sich alle Aromen entfaltet und mehr Hitze würde die Bohne verbrennen lassen.

Je nachdem, wie lange die Bohnen geröstet werden, entsteht ein anderer Kaffee. Die längste Röstung bringt den dunkelsten Kaffee hervor – bei einer Röstzeit von 18 Minuten erhält man einen schönen, dunklen Espresso. Die dunklen Bohnen glänzen wegen der ausgetretenen Öle und sind zart-bitter, beinhalten aber weniger Koffein als die helleren, leichter gerösteten Kaffees. Oftmals ist die Tatsache unbekannt, dass Espresso weniger Koffein beinhaltet als ordinärer Filterkaffee. Doch egal welche Kaffeesorte man mag: Am wichtigsten ist wirklich immer, dass die Kaffeebohnen frisch geröstet sind.

Kaffeebohnen werden geröstet

Dieser Duft beim Rösten… (Foto: moritz320 via Pixabay)

Wie das Endergebnis schmeckt, konnten wir bei unserer Kaffeetour natürlich auch testen: Am Ende stand eine umfangreiche Verkostung an – der Höhepunkt jeder Kaffeereise! Beim Cupping kommen leichte Röstungen, mittlere Röstungen und Espresso in die Tasse; und man kann sowohl Blends als auch Single Origins probieren.

Kakao- und Zuckerrohr-Anbau bei Don Juan in Monteverde

Bei unserer Kaffeetour in Monteverde haben wir aber auch eine ganze Menge über Kakao und Zuckerrohr erfahren. Denn sie wachsen hier auch im Zuge der Mischkultur. So werden die Böden effektiv genutzt und die Kaffeebäume bekommen mehr Schatten.

Der Anbau von Kakao ist dem Kaffee-Anbau nicht unähnlich, wie wir bereits schon einmal berichteten. Es ist schon Wahnsinn, die riesigen Kakaofrüchte vom Baum hängen zu sehen – die im Gegensatz zur Kaffeekirsche nicht nur zwei, sondern viele Bohnen beinhalten. Sie schmecken bereits Roh sehr, sehr lecker – und werden zerstampft z.B. als Kakao-Nibs verkauft. Wir streuen sie besonders gern über unsere Acai-Smoothie-Bowlund haben bei Don Juan gleich ein paar Päckchen mitgenommen.

Doch auch über Zuckerrohr konnten wir einige neue Dinge erfahren. Christian musste sich an der Zuckerrohrpresse beweisen und bekam trotz Muskelkraft nur ein paar Tropfen Saft heraus. Bereits das rohe Zuckerrohr schmeckt süß. Und nun wissen wir, dass unser Haushaltszucker eigentlich verbannt gehört – Rohrohrzucker ist deutlich besser, hat aber einen speziellen Eigengeschmack.

Christian von Happy Coffee mit der Zuckerrohrernte

Christian von Happy Coffee mit der Zuckerrohrernte

6 interessante Fakten über Kakao und Zucker

  • Das Wort „Chocolate“ setzt sich zusammen aus Choco (Kakaobohne) + Latte (Milch)
  • Weiße Schokolade wird nur aus Kakaobutter, dem Fett der Kakaobohnen, gemacht. Weil dabei das Kakaopulver entzogen wird, ist weiße Schokolade eigentlich gar keine Schokolade.
  • Weißer Zucker ist immer raffiniert und somit ungesund.
  • Brauner Zucker ist nicht automatisch gesünder und auch nicht kalorienärmer.
  • Naturbelassener und gesünder ist der bräunliche Vollrohrzucker.
  • Zuckerrohr sieht aus wie Bambus. Presst man 1,5 Meter Zuckerrohr, enthält man ungefähr 1 Liter Zuckerwasser. Das sieht grün aus und hat einen Zuckergehalt von 7%.
Eine Kakaobohne in ihrer natürlichen Form

Eine Kakaobohne in ihrer natürlichen Form

Heiße Schokolade a la Don Juan: Ein Rezept aus Costa Rica

Viel zu sehen und zu lernen gab es auf der Kaffee-Tour von Don Juan. Verstärkt wurden die Eindrücke durch ein Schmecken und Probieren. Doch nicht nur Kaffee kam in die Tassen! Direkt auf der Plantage kann man einen eigenen Drink ausprobieren. Wir nennen ihn „Heiße Schokolade a la Don Juan“ – ein Kakao mit natürlichen Zutatenund etwas Feuer. Dafür müsst ihr einfach Folgendes zusammen mischen, einmal kräftig umrühren und das Ergebnis genießen:

  • 2 TL Kakaopulver (am besten so hochwertig wie möglich, z.B. von Sevenhills)
  • 200 ml warmes Wasser
  • brauner Vollrohrzucker
  • etwas Chilipulver
  • Mark aus 1/2 Vanilleschote
  • 1 TL Zimt

Und wem doch eher nach Kaffee ist: Am Ende der Kaffeereise kann man seine Lieblingsröstung gleich mit nach Hause nehmen. Das haben wir natürlich getan – unsere Koffer duften immer noch nach frischem Kaffee Kleiner Tipp für die Heimreise: Deckt euch am Flughafen mit den leckeren Schoko-Kaffeebohnen von Café Britt ein! Die sind wirklich der Wahnsinn und sonst nirgendwo erhältlich.

Kaffeereise

Bei einer Kaffeereise kann man sich gleich mit Kaffee für zu Hause eindecken

Wie organisiert man eine Kaffeereise?

Auf einer Kaffeereise lernt man wirklich eine ganze Menge und versteht noch einmal mehr, wie viel Arbeit hinter unserem Lieblingsgetränk steckt – und warum andere Pflanzen für den Kaffeebaum so wichtig sind. Man kann ähnliche Touren natürlich auch auf Teeplantagen unternehmen, so wie wir auf den Spuren des Ceylon Tee in Sri Lanka gewandelt sind. Denn Kaffee oder Tee muss keine Entweder-oder-Frage sein.

Falls du dich nun fragst, wie man eine Kaffeereise organisiert: Alles ganz einfach. Du musst im Vorfeld nicht viel Geld für spezielle Tourenanbieter ausgeben! Suche dir einfach ein Land aus, das dich schon immer fasziniert hat und noch dazu ein wichtiges Kaffeeanbaugebiet ist. Dort öffnet man in der Regel auch Kaffeefarmen für Besucher. Inspiration liefert z.B. unsere Übersicht der Anbaugebiete mit Zielen wie:

Wir haben uns zum Beispiel für Costa Rica entschieden, weil wir dort die Kaffeereise mit unserem Lieblingssport Surfenverbinden konnten. Das machen wir immer noch so: Erst vor Kurzem haben wir auf der indonesischen Insel Java wieder die Kaffee- und Surfleidenschaft miteinander verbunden. Nach diesen Kriterien solltest du also deine Zielauswahl treffen. Was ist dir wichtig, was willst du sehen, erleben und unternehmen – neben der Kaffeetour? So ein Trip muss sich umfassend lohnen, da man meistens weit reist. Für die Besichtigung einer Plantage allein lohnen sich die Kosten nicht.

Christian Häfner beim Surfen

Christian liebt nicht nur Kaffee, sondern auch Surfen

Vor Ort kann man sich dann sehr einfach über bekannte Kaffeeplantagen informieren (z.B. bei der Touristeninformation). Generell empfiehlt es sich, nicht nur Tripadvisor & andere Onlineforen bei der Auswahl zu Rate zu ziehen, sondern eher auf Locals zu hören. Frag mal in einem Café oder bei deiner Unterkunft nach. Wir haben uns bewusst für Don Juan und damit eine kleine Plantage entschieden – da wir hier viel mehr Zeit hatten und keine großen Besuchergruppen.

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Über den Autor: Christian ist Gründer von Happy Coffee. Neben gutem Kaffee interessiert er sich für fairen Handel, Surfen und die Startup Szene.


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